Sommer, Sonne, Sonnenschein

Die ersten Sonnenstrahlen blitzen durch die Wolkendecke – Zeit das Cabrio aus der Garage zu holen und die Reifen auf hübsche Alufelgen aufzuziehen. Mein Sommerauto, ein Golf GTI, soll in diesem Frühjahr ein bisschen Farbe bekommen. Auswahl gibt es jede Menge: Grün, Orange, Rot – gar  nicht so einfach sich zu entscheiden.

Besonders leichte Felgen in ausgefallenen Farben habe ich kürzlich bei Oxigin gefunden. Die Schmiederäder sind rund 30 % leichter als normale Alufelgen und reduzieren damit die Fliehkräfte und Kreiselkräfte an der Achse. Noch dazu haben die Räder sehr filigrane Speichen und sehen damit noch leichter aus, als sie es ohnehin schon sind. Oxforged ist meiner Meinung nach die beste Alufelgen-Serie des Herstellers. Vier der runden Schönheiten befinden sich aktuell auf postalischem Weg zu mir nach Hause. Wenn sie eintreffen, werde ich euch auf dem Laufenden halten – die Vorfreude auf die giftgrünen Teile wird von Tag zu Tag größer.

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Oldschool ist auch cool!

Es muss nicht immer alles neu und neuer sein. Manchmal tut es eben auch schon ein einfach gehaltenes Design und ein schlichter Farbanstrich. Das gilt auch für die Felgen – Oldschool ist nämlich nach wie vor cool! Und die Retrofelgen mit dünnen Speichen, wie sie beispielsweise Firestone und Goodrich produzieren, oder die massiveren Stahltrommeln von Vredestein stehen nicht nur Oldtimern – auch bei neueren Fahrzeugmodellen haben die hübschen Scheiben durchaus Charme.

Wirklich angetan haben es mir aber vor allem die RETRO STOCK Felgen. Das sind originalgetreue Nachbildungen von alten Hot Rods – allerdings aus sehr leichtem und stabilem Nylon. Damit sind die runden Schmuckstücke nicht nur genau das Richtige für ein gelungenes Rennen, sondern auch bei einem Concours d’Elegance nicht fehl am Platz.

Wer einen 1/10 Elektro- oder Verbrenner-Tourenwagen fährt und noch den richtigen rollenden Untersatz sucht, sollte diese heiße Eisen also auf jeden Fall im Auge behalten! Mir fehlt dazu leider noch der passende fahrbare Untersatz – aber „who knows“ – der   nächste Autokauf kommt bestimmt.

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Das Maß der Ringe

Karbonfelgen nach Maß – so lautet der neueste Trend aus den Felgenschmieden. Ist das nur ein teuer Spaß für echte Autofreaks oder bringen die Felgen tatsächlich Vorteile mit sich? Im Netz überschlagen sich die Lobeshymnen: Das Styling der Felgen sei „unübertrefflich“, die „Performance auf der Straße“ deutlich besser und das Gewicht nur noch ein Bruchteil. Ich hab’s für euch nachgemessen und tatsächlich – im Hinblick auf das Gewicht sind die handgearbeiteten Designstücke klar im Vorteil. Fast die Hälfte lässt sich hier einsparen. Bei einer 19-Zoll Felge sind das immerhin rund 8 kg pro Stück. Ob sich der teure Spaß aber irgendwann mit den Spritkosten amortisiert bleibt fraglich – wer solche Felgen fährt drückt schließlich ordentlich auf die Tube. Und auch bei den Prüfstellen gibt‘s Probleme: Karbonfelgen können im Material schneller ermüden als herkömmliche Felgen und im Falle eines Unfalls zersplittern – der TÜV sagt in den meisten Fällen leider Nein.

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Die IAA legt vor: Mehr Kanten für den Reifen

Das Runde muss ins Eckige – heißt es beim Fußball. In Sachen Felgenmode läuft das andersrum. Umso mehr Kanten in die runden Leichtmetalle gebaut werden, umso besser – so zumindest lautet das Fazit, nachdem ich einmal quer durch die Messehallen der IAA geschlendert bin. Felgen sind schon lange nicht mehr die schnöde Verbindung zwischen Achse und Reifen – sie sind des Fahrzeugdesigners neuestes Accessoire.

Neben dem kantigeren Aussehen setzt sich nun auch ein weiterer Trend durch: Größe. Schon der neue Opel Astra GTC rollt mit 20 Zoll vom Band. Bei Porsche geht unter 23-Zoll gar nichts und der Hummer – der Superlativ unter den Geländewagen – steht mit 30 Zoll völlig außer Konkurrenz. Ich bin gespannt auf die Entwicklungen im kommenden Jahr!

Nebenbei noch meine Highlights der IAA

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Sind Deine Felgen TÜV-tauglich?

Endlich Frühling – die ollen Stahlfelgen sind runter und die sportlichen 19-Zoll-Leichtmetalle blitzen in der Sonne. Kaum hab ich meine knallorangenen selbstlackierten Felgen montiert, beginnt die Fragerei: „Kommt man damit durch den TÜV?“, „Muss man das eintragen lassen?“ und „Ist das überhaupt legal?“.  Ein kleiner Aufklärungsversuch meinerseits:

  1. Für den ungetrübten Spaß auf deutschen Straßen solltest Du die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) stets zur Hand haben – sonst kann’s teuer werden. Wer erwischt wird, zahlt nicht nur satte Strafen, sondern punktet auch in Flensburg.
  2. Was tun, wenn die ABE fehlt? Dass die roten Zettel verloren gehen, kann schon mal passieren – sei es bei der Einlagerung über den Winter oder dem Gebrauchtkauf. Wer den Nachweis nicht zu Hand hat, kann beim Hersteller eine Kopie ordern. Einige Firmen bieten diese sogar als Download an. Problematischer wird es allerdings, wenn der Herstellername nicht in die Felge eingestanzt ist. Dann heißt es: Ab zum Kraftfahrt-Bundesamt. Hier kann anhand der KBA-Nummer der Hersteller ermittelt werden – und der ist nötig. Andernfalls gibt es nämlich auch bei den Prüfinstituten TÜV und DEKRA keine neue ABE.
facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Stylisch durchs Gelände

Nicht nur die schnellen Sportwagen cruisen mit Alufelgen über die Straßen – auch unter den Geländefahrzeugen erfreuen sich die Leichtmetalle zunehmend großer Beliebtheit. Wer Offroad fährt, kann das nun also mit einer extra Portion Stil – im Jeep Wrangler Sahara Modell X zum Beispiel. Ich hab mir das Spaßmobil für einen Offroadtrip ausgeliehen und bin begeistert! Das Sondermodell gibt es mit schwarz lackierten 18-Zoll-Alufelgen, denen dank Beschichtung auch das härteste Gelände nichts anhaben kann. Auch nicht schlecht: Beadlock-Felgen. Das sind ursprünglich für Lkw und Nutzfahrzeuge entworfene Felgen, bei denen der Reifen mittels Spreizung direkt auf den Felgenring geschraubt wird.

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Alu – ein neuer Wintertrend?

Die Temperaturen sinken und Deutschlands Autofahrer rennen in die Werkstätten um ihre Winterreifen aufziehen zu lassen. Wer kurz vor dem Neukauf eines Satzes Pneus steht, fragt sich aber, ob er diesen Winter wirklich auf seine Alufelgen verzichten muss. Hartnäckig hat sich der Mythos um deren Unverträglichkeit von Schmutz, Nässe, Streusalz gehalten – jetzt aber versprechen sämtliche Felgenhersteller winterharte Leichtmetalle auf den Markt zu bringen. Hat der Stahl wirklich ausgedient? Hier ein kleiner Einblick in die Felgenwelt von heute und die Vor- und die Nachteile von Alu und Stahl.

Sportwagenfahrer sind sich einig – wenn es um Reifen geht, vertraut man auf das Leichtmetall Aluminium. Das liegt in erster Linie an der Optik. Eine Alufelge hat in Sachen Design nämlich so einiges zu bieten. Neben allerlei Farb- und Beschichtungsmöglichkeiten steht hier insbesondere die Form im Vordergrund. Von sternförmig über in-sich-gedreht bis zur konkaven Felge – hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Und so kann der stilbewusste Sportwagenfahrer, der schon mit seiner Automobilwahl beweist, dass ihm etwas am Äußeren seines treuen Weggefährten liegt, in jeder Saison mit einer neuen Felge auftrumpfen.

Doch es gibt noch einen weiteren Grund, der für die Leichtmetalle spricht – und der ist keinesfalls „oberflächlich“. Ursprünglich dazu gedacht das Gewicht des Fahrzeugs zu reduzieren, sind die Alufelgen ihren Stahlkonkurrenten in Sachen Gewicht nämlich voraus und sorgen dank leichterem Gewicht für ein besseres Fahrverhalten und einen niedrigeren Spritverbrauch.

Im Sommer ist das ja alles schön und gut – wie sieht es nun aber bei Schneematsch und Kälte aus? Felgenliebhaber dürfen sich freuen, es gibt tatsächlich gute Neuigkeiten: Alufelgen haben sich in den letzten Jahren dauerhaft weiterentwickelt – nicht nur hinsichtlich des Designs, sondern auch in Bezug auf ihre Wintertauglichkeit. Neueste Pulverbeschichtungen verstärken das sensible Metall und verschiedenste Lacke versiegeln die Oberfläche – da hat auch das stärkste Streusalz keine Chance.

Klingt als hätte der Stahl seine Berechtigung verloren? Ein klares „Nein“ hört man hier aus der Ecke der Stahlfelgen-Besitzer. Denn auch sie haben ihre Gründe für die Felgenwahl und die haben rein gar nichts mit Design, sondern vielmehr mit dem Sinn für „das was Praktisch ist“ zu tun. Stahl ist robust, der eine oder andere Kratzer tut ihm nicht besonders weh und im Winter muss man sich auch keine Sorgen darum machen, dass der Lack im nächsten Jahr nicht mehr in der Sonne funkelt – Streusalz tut dem Stahl nämlich nichts. Und zu guter Letzt wäre dann noch das Argument schlechthin: der Preis. Denn statt mehrere hunderte bis hin zu tausende Euro für einen Alufelgen hinzulegen, bekommt man die stählernen Konkurrenten schon ab schlappen 50 Euro.

Ob nun also Stahlfelge oder Leichtmetall, das liegt wohl nach wie vor im Auge des Betrachters!154

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Profi-Pflege: Reinigung beim Fachmann

Eine Reinigung in Eigenregie – ist sie auch noch so gut gemeint – tut nicht jeder Felge gut. Zu viel „Geschrubbe“ schadet dem Lack und sind die Beschädigungen erst einmal tiefer als einen Millimeter, ist nicht nur die Felge verletzt, sondern auch das Gesetz. Wer sich unsicher ist, holt sich deshalb am besten Rat beim Fachmann.

Hier habt ihr übrigens die Möglichkeit euren Felgen besonders schonend zu neuem Glanz zu verhelfen – mit einer Ultraschallreinigung. Bei dieser Methode werden die Felgen in ein Wasserbad gelegt und anschließend Ultraschallwellen ausgesetzt. Sie sorgen dafür, dass sich der Schmutz ganz einfach von der Felge löst.

Die Reifen-Doktoren wissen außerdem genauestens Bescheid, was im Falle einer Felgenbeschädigung zu tun ist. Kleinere Kratzer werden hier mit dem WheelDoctor schnell ausgeschliffen und aufpoliert, beziehungsweise falls nötig neu lackiert. Für rund 60 Euro sind eure Felgen dann wieder in bester Verfassung. Das klingt zunächst einmal nach viel Geld, ist aber im Vergleich zum Neukauf ein Schnäppchen.

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Wer sein Auto liebt … der putzt auch seine Alufelgen

Ob Alufelgen wirklich einen „Nutzen“ haben, darüber scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Im Hinblick auf die Optik – und das steht außer Frage – werten die Leichtmetalle aber jedes Auto auf. Und damit das auch so bleibt, ist Pflege angesagt! Für alle die neu sind im Alufelgenclub gibt’s hier deshalb auch gleich ein paar Tipps & Tricks.

Sofern die Alufelgen keinen Lackschaden aufweisen, ist der Hochdruckreiniger oft die erste Anlaufstelle, um groben Schmutz zu beseitigen. Seid aber vorsichtig – schließlich sollen Bremsscheiben und Fahrzeugteile in Reifennähe nicht beschädigt werden. Außerdem solltet ihr genauestens darauf achten, dass die Felgen nicht schon vorab Kratzer aufweisen. Hier kann es durch den Druck des Wasserstrahls schnell zu irreparablen Schäden kommen. Die bessere Alternative zum Hochdruckreiniger sind deshalb ein grober Schwamm und eine Felgenbürste sowie ein Autoshampoo, mit dem ihr die Alufelgen auf schonende Weise reinigt. Die Produkte von Nigrin und Sonax kann ich da nur wärmstens empfehlen.

Beim ersten Waschgang ist aber noch lange nicht Schluss: Echte Kenner verleihen dem metallenen Rund mit dem Felgenreiniger einen zusätzlichen Schutzfilm. Gebt aber Acht darauf, dass der Reiniger keine Tenside enthält oder zu aggressiv ist – das kann nämlich die Funktionsfähigkeit eurer Bremsen beeinträchtigen. Nach der vorgegebenen Einwirkzeit lässt sich der Reiniger ganz einfach wieder abgewaschen. Spült die Reifen noch einmal kräftig nach und lasst sie an der Luft trocknen. Noch mehr Gutes tut ihr Euren Reifen zudem mit einer Karosseriepolitur. Aber auch hier gilt: Augen auf! Verchromte und speziell lackierte Felgen müssen mit Vorsicht behandelt werden, da sie besonders anfällig auf aggressive Polituren reagieren. In diesem Sinne: Viel Spaß beim „Saubermachen“.

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail