Sommer, Sonne, Sonnenschein

Die ersten Sonnenstrahlen blitzen durch die Wolkendecke – Zeit das Cabrio aus der Garage zu holen und die Reifen auf hübsche Alufelgen aufzuziehen. Mein Sommerauto, ein Golf GTI, soll in diesem Frühjahr ein bisschen Farbe bekommen. Auswahl gibt es jede Menge: Grün, Orange, Rot – gar  nicht so einfach sich zu entscheiden.

Besonders leichte Felgen in ausgefallenen Farben habe ich kürzlich bei Oxigin gefunden. Die Schmiederäder sind rund 30 % leichter als normale Alufelgen und reduzieren damit die Fliehkräfte und Kreiselkräfte an der Achse. Noch dazu haben die Räder sehr filigrane Speichen und sehen damit noch leichter aus, als sie es ohnehin schon sind. Oxforged ist meiner Meinung nach die beste Alufelgen-Serie des Herstellers. Vier der runden Schönheiten befinden sich aktuell auf postalischem Weg zu mir nach Hause. Wenn sie eintreffen, werde ich euch auf dem Laufenden halten – die Vorfreude auf die giftgrünen Teile wird von Tag zu Tag größer.

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Die IAA legt vor: Mehr Kanten für den Reifen

Das Runde muss ins Eckige – heißt es beim Fußball. In Sachen Felgenmode läuft das andersrum. Umso mehr Kanten in die runden Leichtmetalle gebaut werden, umso besser – so zumindest lautet das Fazit, nachdem ich einmal quer durch die Messehallen der IAA geschlendert bin. Felgen sind schon lange nicht mehr die schnöde Verbindung zwischen Achse und Reifen – sie sind des Fahrzeugdesigners neuestes Accessoire.

Neben dem kantigeren Aussehen setzt sich nun auch ein weiterer Trend durch: Größe. Schon der neue Opel Astra GTC rollt mit 20 Zoll vom Band. Bei Porsche geht unter 23-Zoll gar nichts und der Hummer – der Superlativ unter den Geländewagen – steht mit 30 Zoll völlig außer Konkurrenz. Ich bin gespannt auf die Entwicklungen im kommenden Jahr!

Nebenbei noch meine Highlights der IAA

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Sind Deine Felgen TÜV-tauglich?

Endlich Frühling – die ollen Stahlfelgen sind runter und die sportlichen 19-Zoll-Leichtmetalle blitzen in der Sonne. Kaum hab ich meine knallorangenen selbstlackierten Felgen montiert, beginnt die Fragerei: „Kommt man damit durch den TÜV?“, „Muss man das eintragen lassen?“ und „Ist das überhaupt legal?“.  Ein kleiner Aufklärungsversuch meinerseits:

  1. Für den ungetrübten Spaß auf deutschen Straßen solltest Du die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) stets zur Hand haben – sonst kann’s teuer werden. Wer erwischt wird, zahlt nicht nur satte Strafen, sondern punktet auch in Flensburg.
  2. Was tun, wenn die ABE fehlt? Dass die roten Zettel verloren gehen, kann schon mal passieren – sei es bei der Einlagerung über den Winter oder dem Gebrauchtkauf. Wer den Nachweis nicht zu Hand hat, kann beim Hersteller eine Kopie ordern. Einige Firmen bieten diese sogar als Download an. Problematischer wird es allerdings, wenn der Herstellername nicht in die Felge eingestanzt ist. Dann heißt es: Ab zum Kraftfahrt-Bundesamt. Hier kann anhand der KBA-Nummer der Hersteller ermittelt werden – und der ist nötig. Andernfalls gibt es nämlich auch bei den Prüfinstituten TÜV und DEKRA keine neue ABE.
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Alu – ein neuer Wintertrend?

Die Temperaturen sinken und Deutschlands Autofahrer rennen in die Werkstätten um ihre Winterreifen aufziehen zu lassen. Wer kurz vor dem Neukauf eines Satzes Pneus steht, fragt sich aber, ob er diesen Winter wirklich auf seine Alufelgen verzichten muss. Hartnäckig hat sich der Mythos um deren Unverträglichkeit von Schmutz, Nässe, Streusalz gehalten – jetzt aber versprechen sämtliche Felgenhersteller winterharte Leichtmetalle auf den Markt zu bringen. Hat der Stahl wirklich ausgedient? Hier ein kleiner Einblick in die Felgenwelt von heute und die Vor- und die Nachteile von Alu und Stahl.

Sportwagenfahrer sind sich einig – wenn es um Reifen geht, vertraut man auf das Leichtmetall Aluminium. Das liegt in erster Linie an der Optik. Eine Alufelge hat in Sachen Design nämlich so einiges zu bieten. Neben allerlei Farb- und Beschichtungsmöglichkeiten steht hier insbesondere die Form im Vordergrund. Von sternförmig über in-sich-gedreht bis zur konkaven Felge – hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Und so kann der stilbewusste Sportwagenfahrer, der schon mit seiner Automobilwahl beweist, dass ihm etwas am Äußeren seines treuen Weggefährten liegt, in jeder Saison mit einer neuen Felge auftrumpfen.

Doch es gibt noch einen weiteren Grund, der für die Leichtmetalle spricht – und der ist keinesfalls „oberflächlich“. Ursprünglich dazu gedacht das Gewicht des Fahrzeugs zu reduzieren, sind die Alufelgen ihren Stahlkonkurrenten in Sachen Gewicht nämlich voraus und sorgen dank leichterem Gewicht für ein besseres Fahrverhalten und einen niedrigeren Spritverbrauch.

Im Sommer ist das ja alles schön und gut – wie sieht es nun aber bei Schneematsch und Kälte aus? Felgenliebhaber dürfen sich freuen, es gibt tatsächlich gute Neuigkeiten: Alufelgen haben sich in den letzten Jahren dauerhaft weiterentwickelt – nicht nur hinsichtlich des Designs, sondern auch in Bezug auf ihre Wintertauglichkeit. Neueste Pulverbeschichtungen verstärken das sensible Metall und verschiedenste Lacke versiegeln die Oberfläche – da hat auch das stärkste Streusalz keine Chance.

Klingt als hätte der Stahl seine Berechtigung verloren? Ein klares „Nein“ hört man hier aus der Ecke der Stahlfelgen-Besitzer. Denn auch sie haben ihre Gründe für die Felgenwahl und die haben rein gar nichts mit Design, sondern vielmehr mit dem Sinn für „das was Praktisch ist“ zu tun. Stahl ist robust, der eine oder andere Kratzer tut ihm nicht besonders weh und im Winter muss man sich auch keine Sorgen darum machen, dass der Lack im nächsten Jahr nicht mehr in der Sonne funkelt – Streusalz tut dem Stahl nämlich nichts. Und zu guter Letzt wäre dann noch das Argument schlechthin: der Preis. Denn statt mehrere hunderte bis hin zu tausende Euro für einen Alufelgen hinzulegen, bekommt man die stählernen Konkurrenten schon ab schlappen 50 Euro.

Ob nun also Stahlfelge oder Leichtmetall, das liegt wohl nach wie vor im Auge des Betrachters!154

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