Sind Deine Felgen TÜV-tauglich?

Endlich Frühling – die ollen Stahlfelgen sind runter und die sportlichen 19-Zoll-Leichtmetalle blitzen in der Sonne. Kaum hab ich meine knallorangenen selbstlackierten Felgen montiert, beginnt die Fragerei: „Kommt man damit durch den TÜV?“, „Muss man das eintragen lassen?“ und „Ist das überhaupt legal?“.  Ein kleiner Aufklärungsversuch meinerseits:

  1. Für den ungetrübten Spaß auf deutschen Straßen solltest Du die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) stets zur Hand haben – sonst kann’s teuer werden. Wer erwischt wird, zahlt nicht nur satte Strafen, sondern punktet auch in Flensburg.
  2. Was tun, wenn die ABE fehlt? Dass die roten Zettel verloren gehen, kann schon mal passieren – sei es bei der Einlagerung über den Winter oder dem Gebrauchtkauf. Wer den Nachweis nicht zu Hand hat, kann beim Hersteller eine Kopie ordern. Einige Firmen bieten diese sogar als Download an. Problematischer wird es allerdings, wenn der Herstellername nicht in die Felge eingestanzt ist. Dann heißt es: Ab zum Kraftfahrt-Bundesamt. Hier kann anhand der KBA-Nummer der Hersteller ermittelt werden – und der ist nötig. Andernfalls gibt es nämlich auch bei den Prüfinstituten TÜV und DEKRA keine neue ABE.
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